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Endlich wieder eine Segeltour mit dem Posaunenwerk! So ging es also mit 21 Teilnehmern für eine Woche über die Ostsee um jeden Abend in einem anderen Hafen vor Anker zu gehen und so die unterschiedlichsten Orte kennenzulernen.Auf der Ostsee sind wir je nach Wind mehr oder weniger Knoten gesegelt. Fast eine Woche lang. Von Rostock aus ging es nach Kühlungsborn, Wismar, Travemünde, Fehmarn, Hohe Düne wieder zurück nach Rostock. Beim Segeln musste natürlich kräftig mit angepackt werden. Für das setzen des Hauptsegels waren 6 kräftige Helfer gefragt, bei den Vorsegeln reichten zwei. Die volle Segelfähigkeit wurde nach Setzten aller 5 Segel erreicht. Immerhin hatte das traditionelle Segelboot Ryvar ein Gewicht von 140 Tonnen. Auf dem Wasser gab es viele Begegnungen. Angefangen von einem herrenlosen Kinder-Schlauchboot bis zur Ostsee-Fähre Nils Holgerson, von hochseefähigen Speedboot - Trimaran bis zur historisch nachgebauten Hansekogge.Ach ja- geblasen wurde auch noch: Ein wunderbares Miteinander!Musikalischer Höhepunkt waren eine Bläsermusik und ein Gottesdienst in Rostock. Morgenchoral und Abendblasen jeden Tag in einem anderen Hafen. Da gab es oft interessierte Zuhörer. Geprobt musste natürlich auch werden. Das Deck des Schiffes war dazu ausreichend groß. Das Posaunenwerk hatte ja freundlicherweise auch eine gute Auswahl beim Wetter gebucht. Die Probe mitten auf der Ostsee ist mit Sicherheit für alle Beteiligten unvergesslich: Diese Sonderprobe haben wir eingelegt nachdem alle Segel gesetzt waren und der Wind nach und nach die Stärke Null angenommen hat. Für die Noten waren noch nicht einmal Klammern notwendig. Zwei Tage später sah das Wetter ganz anders aus. Die bis zu 4 Meter hohen Wellen haben dann doch ein ganz ordentliches schaukeln verursacht so dass alle Aktivitäten unter Deck eingestellt wurden. Das Wohlbefinden jedes einzelnen war dann auch sehr unterschiedlich. Aber auch diese Wetterlage gehört ja dazu und kam auch in der richtigen Dosierung.Für das leibliche Wohl war an jedem Tag ein anderer aus der Gruppe verantwortlich. Auch dadurch ergab sich eine sehr schöne Vielfalt.Ein großes Dankeschön für Vorbereitung und Organisation an Frank Plewka. Dieser Segeltörn ist unvergesslich. Christine und Andreas Fuhrmann zurück zur Übersicht |
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